Slides are not dead – they just smell mouldy

Portugal – Strand von Santa Cruz

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Ehemaligentreff FB Gestaltung in Würzburg

owi am Monday, 16. April 2007

Sollte es sich in Alumnikreisen noch nicht herumgesprochen haben: Am 20. und 21. April 07 findet das Treffen der Ehemaligen des Studiengangs Visuelle Kommunikation der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt statt. Näheres auf der Hochschulseite im Alumnibereich (Anmeldung über das Sekretariat erforderlich). http://gestaltung.fh-wuerzburg.de/
Eine gute Gelegenheit, einige ins Nirvana entschwundene Kollegen wieder aufzuspüren…

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Kundenservice – oder: Das verflixte 13. Jahr

owi am Saturday, 25. February 2006

Eigentlich hatte der Tag richtig gut angefangen. mit Morgenrot und blauem Himmel über Hamburg – und das Päckchen mit meinem neuen Handy war angekommen. Freudig öffnete ich es, holte die Handyverpackung heraus, zog am Eierschalenkarton und erstarrte: 500g Bedienungsanleitung, Headset, eine Scheckkarte ohne die herausgebrochene SIM-Karte und Schnickschnack, aber kein Handy, Akku oder Ladegerät. Na, kein Problem dachte ich, einfach bei Talkline anrufen und auf den Fehler hinweisen. Das sah der Servicemitarbeiter in der Zentrale ebenso. “Ach, Sie sind Geschäftskunde, der zuständige Mitarbeiter ruft Sie gleich zurück.” Und damit begann das Ende einer 13-jährigen Geschäftsbeziehung. Als der Mitarbeiter vom Geschäftskundenservice zurückrief, wies ich ihn darauf hin, daß beim Verpacken des Gerätes in seinem Hause wohl ein Fehler unterlaufen sei, da ich bei einer Vertragsverlängerung ja gar keine SIM-Karte hätte bekommen müssen. Obwohl ich mehrfach betonte, daß das Päckchen unbeschädigt und mit dem Originalpackband, das von Talkline benutzt wird, ankam, beharrte der Mitarbeiter darauf, daß das Handy auf dem Postwege gestohlen worden wäre und ich dafür eine Bestätigung von der nächsten Postdienststelle benötige. Außerdem hätte er das Päckchen kontrolliert, es hätte beim Versand ca. 600g inkl. Handy gewogen. Auf meine Frage nach den Kosten wurde mir gesagt, daß ich für ein nichtgeliefertes Handy natürlich bezahlen müsse. Meine Kollegin, die das Päckchen angenommen hatte, setzte sich nochmals mit dem Servicemitarbeiter von Talkline in Verbindung, um ihm zu bestätigen, daß alles in unbeschädigtem Zustand angekommen war, wurde mit dem freundlichen Spruch “Mit Ihnen rede ich gar nicht, Sie sind nicht mein Kunde” bedacht. Auch der Hinweis auf die langjährigen Geschäftsbeziehungen und die Frage, ob er diese gefährden wolle “Das ist mir doch egal”, wurde professionell zum Ende gebracht, ebenso die Andeutung, daß das Handy ja auch erst nach der Ankunft verschwunden sein könne. Wir beendeten das Telefonat mit der Gewißheit, diese Art von Geschäftskundenservice nicht weiter in Anspruch zu nehmen. Auf der Postdienststelle ließ ich mir noch bestätigen, daß das Päckchen unversehrt und mit einem Gewicht von 607g ohne Handy etc. bei mir ankam, und fand obendrein noch sämtliche Daten einschließlich Kontodaten eines anderen Kunden, der diese Paket wohl wegen eines Defekts am Handy zurückgeschickt hatte und heute noch auf die Rücksendung seiner Zusatzteile wartet. Mir blieb nichts mehr als eine Anzeige wegen Betrugsverdachts und Verstoß gegen das Datenschutzgesetz bzw. Mißbrauchs von Kundendaten zu stellen und den Vertrag mit Talkline nach 13 Jahren zu kündigen. Und hier kommt ein letztes Mal der Servicemitarbeiter zu Wort: “Ich habe täglich hundert solche Anrufe” – Schade für die Firma Talkline!

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Infrarot – das unsichtbare Licht

owi am Saturday, 4. February 2006

Eine Wissenschaft, die nur von eingeweihten Forschern genutzt werden konnte, ein Medium, das immer wieder faszinierende und unvorhergesehene Ergebnisse lieferte, das war die Infrarotfotografie zu Zeiten der analogen Aufnahmesysteme. Welche Filter man mit dem Farbinfrarotfilm in welcher Situation am besten nutzte, was der wirkungsvollste Sperrfilter für den SW-Infrarotfilm war, das konnte man nur mit viel Erfahrung klären. Zu Beginn der Digitalfotografie war es dagegen ein leichtes, mit einem Schwarzfilter, einem Sperrfilter für sichtbares Licht, sofort überprüfbare Ergebnisse zu erzielen. Das sprach sich schnell in den Fotomagazinen herum, endlich konnte nun jeder die Geheimwaffe der photographischen Alchimisten benutzen. Allerdings sprach es sich auch in den Kreisen der photographischen Industrie herum, die feststellte, daß durch Infrarotanteile im Licht von Pflanzengrün und Blütenfarben Farbstiche auftraten. Mit jeder Generation von digitalen Kameras wurden daher stärkere Infrarotsperrfilter eingebaut, die zu einer besseren Farbsättigung im sichtbaren Bereich beitrugen, aber die Einsetzbarkeit der Kameras für Infrarotfotografie wieder schwer einschränkten. Mancher Photograph freut sich nun, jetzt noch ein digitales Alteisen auf Lager zu haben. Bitte nachsehen unter:
http://view.stern.de/fc/serie/2907/

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Noch Defizite bei weihnachtlichen Gefühlen?

owi am Monday, 9. January 2006

Xmas HerzWieder ein Weihnachten mit zuviel fettem Gänsebraten, Geschenke im last-minute Verfahren, verwandschaftliche Freundlichkeiten, Urlaubsstress und die standesgemäße Übers-Jahr-Erkältung überlebt? Und jetzt endlich die wohlverdiente Januargemütlichkeit und Ruhe erreicht, nur wo sind all die weihnachtlichen Gefühle geblieben, für die wir an Weihnachten keine Zeit haben? Hier ein kleiner Flashback an warme Stimmungen und Gedanken:

Serie Xmas

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Endlich Aufschwung – beim Schuldenberg

owi am Monday, 9. January 2006

Eine runde Summe – 30 Millionen für eine Neujahrsbotschaft! Da hat sich das spröde Sparbrötchen Angie ganz schön in Unkosten gestürzt, um uns den Aufschwung schmackhaft zu machen. Antizyklische Investitionen sollen ja wahre Wunder wirken, wenn die Talsohle bereits überschritten ist, das macht Mut! Selbst der als “Big Spender” oder “Plünderer der Rentenkasse” bekannte Altkanzler Birne konnte da nicht mithalten. Der hat zum Sparen damals die Neujahrsbotschaft des vergangenen Jahres wieder aufgewärmt, was wahrscheinlich nur die Frau eines Redakteurs gemerkt hatte, weil Birne dieselben Klamotten trug wie das Jahr zuvor. Aber auch das hätte ja Zufall sein können, denn Birne hatte ja jedwede Persönlichkeitsberatung einfach ausgesessen. Auch in diesem Punkt scheint unsere Angie durch Investitionen das Wirtschaftsklima ankurbeln zu wollen. Für das Geld, das in Angies Persönlichkeitsberatung bereits geflossen ist, hätte sich Exkanzler Gerd “Der Abzocker” sicher noch einige Jahreskollektionen Brioni-Anzüge leisten können. Und mal ganz ehrlich – das hätte doch wenigstens was hergemacht, oder?

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Das Weihnachtswunder 2005: Aus Wasser wird Wein

owi am Friday, 23. December 2005

Die EU schreibt Bibelgeschichte: Die Hochzeit zu Kanaa lieferte das Vorbild – aus Wasser wird Wein. Laut Berichterstattung vom 20.12.2005 (Tagesschau) will die EU nun mit Jesus gleichziehen. Auf daß im weinarmen Europa niemals Knappheit an Rebensafte hersche, darf die USA mit Wasser und Zuckerwasser gestreckte und mit Eichenholzspänen aromatisierte Weine ohne weitere Kennzeichnung auf den europäischen Markt bringen. Mehr noch: der Wein darf physikalisch in seine Bestandteile zerlegt und nach Gusto wieder assembliert werden. Das nennt man dann wohl Kulturaustausch.
 
Man erinnert sich: die USA ist das hochtechnisierte Entwicklungsland, das bei Flutkatastrophen gerne mal die eigene Bevölkerung verhungern lässt, weil europäische Hilfslieferungen nicht den strengen Lebensmittelgesetzen genügen. Wahrscheinlich könnte der geringe Anteil an genmanipulierter Nahrung bei der amerikanischen Bevölkerung einen kollektiven allergischen Schock auslösen. Aber es gibt ja noch Hoffnung. Im Gegenzug zur Lieferung von Zuckerplörre an den alten Kontinent werden die Importbeschränkungen in das große Land der Freiheit etwas gelockert. Am Ende überfällt den ein oder anderen amerikanischen Weintrinker nach der zweiten Flasche ein unumkehrbarer Kulturrausch…
 
owi :-)

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Zeichen setzen für 2006 – Setting signs for 2006

owi am Thursday, 22. December 2005

Xmas 2005 - Zeichen setzen - Setting signsFrohe Weihnachten,
Merry Christmas,
Buon Natale!

Bald geht es los mit “owi´s log”, mit aktuellen Berichten aus den Bereichen Fotografie, Essen und Trinken, Journalismus und Politik – bis dahin möchte ich das Durchforsten meiner anderen Seiten empfehlen:

www.diasign.de
owi at plainpicture.de
owi at f1online.de
owi at view-magazin.de

Vielen Dank für den Antrittsbesuch,

owi

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Nix wie weg … aus de

owi am Sunday, 18. September 2005

weg.de
War es Zufall, ein Vorzeichen, ein kreativer Plakatkleber oder gut geplantes Marketing einer Reisefirma? Diese Frage bewegte mich den ganzen Wahlsonntag. Auf dem Weg (ohne .de) zum Wahllokal waren mir zwei direkt nebeneinander klebende 18/1 Plakate aufgefallen, die sowohl farbliche wie inhaltliche Gemeinsamkeiten aufwiesen. Irgendwie schienen sie das Ende der Wahl vorwegzunehmen, denn eines war schon zum Wahltag klar: die Wähler wollten weder die eine, noch die andere Mitte, sondern eine wirklich soziale Politik (sofern sie bereits eine Familie gegründet hatten), oder eine wirtschaftlich orientierte Politik (sofern sie ungebunden an ihrer Karriere arbeiteten). Der einzige Ausstieg aus der folgenden Pattsituation, angekündigt von der Plakatwand:

Nix wie weg… aus de
weg.de

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